Oberhof

Bundesstützpunkt für Ski Nordisch und Biathlon im Thüringer Wald

Höhenlage

774-839 m ü. NHN

Loipennetz

Rundenlängen von 1,5, 2, 2,5, 3, 3,3 und 4 km

Der Bundesstützpunkt Oberhof liegt zentral in Deutschland im Thüringer Wald und umfasst die folgenden Sportstätten:

  • LOTTO Thüringen ARENA am Rennsteig
  • LOTTO Thüringen EISARENA Oberhof
  • LOTTO Thüringen Skisport-HALLE
  • LOTTO Thüringen Schanzenanlage im Kanzlersgrund
  • Schanzenanlage am Wadeberg
  • Dreifelderhalle / Sportplatz am Harzwald

Damit bietet der Standort die infrastrukturellen Voraussetzungen für sieben Wintersportdisziplinen – Langlauf, Biathlon, Nordische Kombination, Skisprung, Bobsport, Rennrodeln und Skeleton – sowie für Para Langlauf und Biathlon in den jeweiligen drei Startklassen. Das Projekt KWRA-Ski2050 befasst sich primär mit der ARENA am Rennsteig inklusive Skisport-HALLE (774-839 m ü. NHN) und der Schanzenanlage im Kanzlersgrund (810 m ü. NHN).
Bereits seit 1984 finden in Oberhof Biathlon-Weltcuprennen statt. Nach einem umfassenden Umbau zwischen 2001 und 2003 werden dort zudem Weltcuprennen im Langlauf und in der Nordischen Kombination ausgetragen.

Das Loipennetz umfasst Strecken mit Rundenlängen von 1,5, 2, 2,5, 3, 3,3 und 4 km und entspricht den Vorgaben der IBU. Der Standort verfügt außerdem über ein modernes Beschneiungssystem, ein Regenrückhaltebecken, zwei Schneedepots und ein umfangreiches Rollskistreckennetz.

Oberhof beherbergt zudem die einzige Halle für Nordischen Skisport in Deutschland. Dort kann ganzjährig unter konstanten Bedingungen von -4 °C und 30 cm Schneedecke trainiert werden. Die Strecke ist bis zu 1.755 m lang und weist eine maximale Steigung von 12 % auf. Zudem ermöglichen vier Schießbahnen auch das Biathlontraining in der Halle.

Die Schanzenanlage im Kanzlersgrund umfasst die Großschanze „Hans Renner“ (HS 140) und die Normalschanze „Rennsteig“ (HS 100). Bereits seit 1979 ist dort das Skispringen auf Matten ganzjährig möglich. Zuletzt wurde die Anlage 2013 umgebaut. Dabei wurde die Normalschanze vollständig abgerissen und neu errichtet. Neben einem modernen Anlauf aus Keramikmaterial wurden die Ausläufe beider Schanzen zu einem gemeinsamen Aufsprunghang zusammengeführt, der durch eine Mattenbelegung ganzjährig nutzbar ist.